Mittwoch, 14. März 2012

[Rezension] Beastly

Beastly von Alex Flinn ist ein wunderschönes Buch. Und auch der Film ist sehr zu empfehlen. :) (*Rezension*)

Inhalt: Kyle ist arrogant und denkt, er wäre etwas besseres, weil er gut aussieht und einen reichen Vater hat. Er war schon immer gemein zu hässlicheren Menschen, doch als er es übertreibt, wird er von einer Hexe in ein Monster verwandelt. Von da an hat er lange Haare am ganzen Körper und seine Hände wurden zu Klauen. Den Fluch kann er nur brechen, wenn er innerhalb von zwei Jahren ein Mädchen findet, dass sich trotz seines Aussehens in ihn verliebt.


Meinung:
Die Grundgeschichte dürfte jedem bekannt vorkommen. Richtig, es ist "Die Schöne und das Biest". Die Version von Alex Flinn ist allerdings moderner als die von Disney, die sicherlich jeder kennt. Hier ist es kein Prinz in einem Schloss, welches die schöne Belle einsperrt, sondern ein "normaler", gutaussehender 16-jähriger Highschool-Schüler. Kyle (bzw. Adrian, wie er sich nach seiner Verwandlung nennt) erwischt Lindys Vater, wie er versucht in sein Haus einzubrechen. Er droht ihm, die Überwachungsvideos der Polizei zu zeigen, aber der Einbrecher bietet ihm seine Tochter zum Tausch gegen Drogen an. Kyle willigt ein und rettet Lindy so vor ihrem drogenabhängigen Vater. 

An diesem Punkt hat Adrian schon lange gelernt, dass es im Leben nicht auf die äußere Schönheit sondern auf den Charakter ankommt. Als er Lindy kennenlernt, hat er die Hoffnung, den Fluch brechen zu können, schon aufgegeben. Aber vielleicht ist es doch nicht so hoffnungslos? Kann Adrian es noch schaffen? Die Zeit läuft nämlich ab...

Charaktere:
Anfangs interessiert sich Kyle wirklich nur für sich selbst und hält Menschen, die nicht so gut aussehen wie er, für Abschaum. Dass er dieses Verhalten von seinem Vater hat, wird schnell klar. Der berühmte Nachrichtensprecher kümmert sich nicht mal um seinen Sohn, weil ihm seine Arbeit wichtiger ist. Als Kyle durch den Fluch zur Bestie wird, schiebt er ihn einfach ab. Um nicht mehr mit ihm in Verbindung gebracht zu werden, kauft er seinem Sohn ein Haus in einem anderen Stadtteil, in den er von da an mit Haushälterin Magda und dem blinden Privatlehrer Will lebt.
Da wird Kyle klar, dass er selbst sich bisher genauso verhalten hat. Unterstützt von Magda und Will ändert er sich von Grund auf und ändert seinen Namen in Adrian, um mit seinem alten Leben komplett abzuschließen.

Lindy ist ein unscheinbares, aber kluges und liebes Mädchen. Sie hat sich ihr ganzes Leben um ihren drogensüchtigen Vater gekümmert, obwohl er es ihr nie gedankt hat. Er ging sogar so weit, sie für Drogen zu verkaufen und trotzdem liebt sie ihn immer noch. Auch von Adrian wird sie durch sein Äußeres nicht abgeschreckt. Dass sie anfangs Angst hat, ist verständlich, denn sie wird gegen ihren Willen im Haus mit einer "Bestie" festgehalten. Trotzdem macht sie sich die Mühe, Adrian richtig kennenzulernen und urteilt nicht allein durch sein Aussehen.

Fazit:
Beastly ist ein wundervolles Buch. Romantisch, tiefgründig und einfach schön. Von Märchen halte ich normalerweise nicht viel, aber durch die Modernisierung kam es einem gar nicht mehr vor wie das ursprüngliche Märchen, sondern wie eine komplett neue Geschichte.

Beastly ist im Bastei Lübbe Verlag erschienen, hat 336 Seiten und kostet gebunden €12,99. 

1 Kommentar:

  1. Aww ich fand des Buch so übelst schön *-* danach hab ich den Film angeschaut und naja der war schon oke aba im Gegensatz zu dem Buch war der jtz echt nicht so mein Fall :D Aber des Buch is echt übelst gut *0*

    LG :p :*

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