Sonntag, 22. Juli 2012

[Rezension] Whisper

Titel: Whisper
Autor: Isabel Abedi
Verlag: Arena
Format: Taschenbuch / Hardcover
Preis: €7,99 / €13,95
Seitenzahl: 274
Erschienen: Juni 2007 / Juni 2005
Reihe: -


Inhalt: Noa verbringt mit ihrer Mutter Kat und einem Freund ihrer Mutter, Gilbert,  die Ferien in einem kleinen Dorf. Gilbert interessiert sich sehr für Esoterik und so kommt es, dass die drei zusammen mit David, einem Jungen, der beim renovieren des alten Hauses hilft, ein „Spiel“ spielen, bei dem der Geist von Eliza herausbeschworen wird. David und Noa erfahren, dass sie 30 Jahre zuvor auf dem Dachboden des Hauses ermordet wurde und versuchen fortan, ihren Mörder zu finden und die Geschichte aufzudecken.


Meinung:
Noa fährt zunächst nur widerwillig mit. Sie versteht sich nicht besonders gut mit ihrer Mutter und mehrere Wochen mit ihr zu verbringen, sind für sie keine allzu guten Aussichten. Genau wie sie erwartet hat, starten die Ferien nicht gut. Schon auf der Hinfahrt überfahren sie ein Reh und Kat, welche eine berühmte Schauspielerin ist, zieht im Dort alle Aufmerksamkeit auf sich.
Da das gemietete Haus schon alt und in einem schlechten Zustand ist, bittet Kat David, bei den Renovierungsarbeiten zu helfen. Er sagt zu und so kommt es, dass er nun öfter im Haus mithilft und an einem Abend an dem „Spiel“ teilnimmt. Er ist total geschockt, als sich der Geist von Eliza meldet und bricht den Kontakt zu Noa ab. Später siegt allerdings sie Neugier und die beiden versuchen herauszufinden, was vor 30 Jahren wirklich geschah und wer der Mörder des Mädchens ist. Das ist gar nicht so einfach, da niemand, der damals dabei war, reden möchte und auch Eliza selbst keine Namen nennt. Könnte die seltsame alte Frau, die immer nur vor dem Haus sitzt und Noa wie eine Hexe vorkommt, etwas damit zu tun haben?

Charaktere:
Noa hat scheinbar etwas Schlimmes durchgemacht, über das sie noch nicht hinweggekommen ist und worüber sie auch nicht redet. Sie vertraut sich niemandem an. Sie liebt die Fotografie und ist nur wegen der Aussicht auf eine eigene Dunkelkammer mitgekommen.

Kat ist, wie schon erwähnt, eine bekannte Schauspielerin und wird überall erkannt und sorgt für Aufmerksamkeit. Sie ist immer gut drauf, allerdings war sie Noa eine schlechte Mutter, da ihr Beruf sie sehr in Anspruch nimmt und sie selten für sie da sein konnte.

Gilbert, der schwule Freund von Kat, interessiert sich sehr für Esoterik und ist quasi schuld, dass Noa und David überhaupt von Eliza erfahren haben.

David hilft der Familie beim renovieren und freundet sich dabei mit Noa an. Er interessiert sich für die Sterne und Autos und kümmert sich um seinen behinderten Bruder Krümel.

Fazit:
Anfangs war das Buch etwas langweilig. Irgendwo gab es aber einen Punkt, wo es spannender wurde. Wahrscheinlich da, als sie von dem Geist erfahren haben und sich auf die Suche nach dem Mörder machten. Als Leser fiebert man mit, was vor 30 Jahren auf dem Dachboden geschah und wer das Mädchen getötet hat.
Isabel Abedi ist eine tolle Autorin und sie versteht sich darauf, spannende Jugendbücher zu schreiben.
4/5 Punkten

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