Mittwoch, 1. August 2012

[Kurzrezension] Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl


Titel: Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl - Das kurze zweite Leben der Bree Tanner
Autor/in: Stephenie Meyer
Verlag: Carlsen
Format: gebunden
Preis: €15,90
Seitenzahl: 204

Reihe:
Zusatzband zur Bis(s) Reihe, aber nicht relevant für die Handlung
1. Bis(s) zum Morgengrauen
2. Bis(s) zur Mittagsstunde
3. Bis(s) zum Abendrot 
3.5 Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl
4. Bis(s) zum Ende der Nacht

Inhalt: Das Buch erzählt die Geschehnisse des dritten Bis(s) Bandes [Bis(s) zum Abendrot] aus der Sicht von Bree Tanner, einer Neugeboren, die von Victoria geschaffen wurde, um gegen die Cullens zu kämpfen. Man erfährt, wie sie als Mensch gelebt hat, wie sie verwandelt wurde und wie die Vampire in Seattle gelebt haben, ehe es zu dem Kampf mit den Cullens kam.


Meinung:
Ich fand es sehr interessant, die Geschichte aus einer anderen Sichtweise zu lesen als aus Bellas. Erst beim Lesen wurde mir klar, wie viel außerhalb ihrer Wahrnehmung passiert ist. Und damit meine ich nicht nur das Leben in Seattle, welches ich mir übrigens ganz anders vorgestellt habe, sondern auch den tatsächlichen Kampf am Ende des Buches. In Bis(s) zum Abendrot bekommt man nur mit, wie Bella auf die Lichtung kommt und Bree dort vorfinden. Was davor geschah, weiß man nicht.

Es ist zwar schon lange her, dass ich die Bis(s) Bücher gelesen habe, aber trotzdem erinnere ich mich jetzt wieder an das wichtigste. Allerdings habe ich das Buch anfangs gar nicht mit Twilight in Verbindung gebracht, weil man von der Existenz der meisten Charaktere gar nichts wusste und sie so komplett neu für einen waren. Die Einzigen „Bekannten Gesichter“ waren Riley und Bree. Bree hat Victoria nie zu Gesicht bekommen, sie wusste nicht mal ihren Namen.

Bree ist mir insgesamt viel sympathischer als Bella. Ich möchte jetzt nicht über Bella lästern, aber Bree hat eine eigene Persönlichkeit, ist nicht so unsicher. Außerdem denkt sie mit und nimmt nicht alles was ihr gesagt wird einfach so hin.

Charaktere die man ins Herz geschlossen hat, obwohl sie nur auf diesen wenigen Seiten zum Vorschein kamen, waren Diego und Fred. Genaueres verrate ich jetzt aber nicht, das würde es langweilig machen, das Buch zu lesen.
Also nicht dass es langweilig war, aber es macht schon mehr Spaß, das selbst rauszufinden. ; )

Was mich allerdings sehr gestört hat war, dass es keine Kapitel gibt. Nicht mal Absätze. Das ganze Buch besteht aus einem zusammenhängenden Text. Das hat es für mich als Kapitelleserin (ich höre nie mitten drin auf zu lesen, sondern lese erst das Kapitel zu Ende, bevor ich aufhöre) ziemlich schwer gemacht, eine Pause einzulegen.
Zum Glück ist das Buch aber ziemlich dünn und ich musste nur eine Pause machen. ; )

Fazit:
Wer die Bis(s)-Reihe gelesen hat und mochte, sollte dieses Buch auf jeden Fall auch lesen. Es ist zwar nicht zwingend notwendig um die Geschichte zu verstehen, aber eine interessante Ergänzung.
5/5 Punkten

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