Dienstag, 25. September 2012

[Rezension] Earth Girl


Titel: Earth Girl - Die Prüfung
Autor/in: Janet Edwards
Verlag: rororo
Format: Taschenbuch
Preis: €9,99
Seitenzahl: 444

Inhalt: Im Jahr 2789 gibt es Portale, die die Menschen innerhalb kürzester Zeit überall hin teleportieren können. Aber nicht alle Menschen. Ein kleiner Teil wurde mit einem defekten Immunsystem geboren, wodurch sie nur auf der Erde überleben können. Von den meisten anderen werden sie dafür verachtet. Um den Vorurteilen zu entgehen, entschließt sich Jarra ihr Studium an der Universität eines anderen Planeten zu beginnen und denkt sich einen neuen Lebenslauf für sich aus. Doch was wird passieren, wenn die Wahrheit auffliegt?

Meinung:
Am Anfang der Geschichte erklärt Jarra, wie ihr Leben abläuft und was es von dem der anderen unterscheidet. Man wird also nicht vollkommen ahnungslos in die Geschichte geworfen, sondern erfährt die wichtigsten Dinge. Danach fängt Jarra an, von den Ereignissen zu berichten. Dabei erfährt man immer mehr über die Welt im Buch.

In diesem Buch sind die Menschen dazu in der Lage, sich von einem Planeten auf den anderen zu teleportieren, ganz wie sie Lust haben. Alles wurde in mehrere Sektoren aufgeteilt und jedem gehören einige Planeten an. Jeder dieser Sektoren hat seine eigenen Regeln und Verhaltensweisen, was das Zusammentreffen beim Studium ziemlich kompliziert gestaltet. Da die Geschichtskurse alle auf der Erde abgehalten werden, damit alte Ausgrabungsstätten besucht werden können, war es für Jarra egal, für welche Universität sie sich entscheidet. Um nicht sofort als „Affenmensch“ erkannt und beleidigt zu werden, erfand sie die Identität von Jarra, der Militärstochter. Laut ihrer Geschichte kommt sie vom Militär. Alles hat sie sich genau überlegt und versetzt sich so gut in ihre Rolle hinein, dass niemandem auffällt, dass sie lügt.
Natürlich spielt auch die Liebe wieder eine Rolle. Jarra verliebt sich, kann sich aber keine Partnerschaft mit ihm vorstellen, weil er normal und sie behindert ist. Besonders, da er von dieser Tatsache keine Ahnung hat.

Alles wird super erklärt, sodass man das meiste auf Anhieb versteht. Die Einzige Frage die ich mir gestellt habe war: Wie kann es sein, dass ich mir die Vorgeschichte der Buch-Welt aufmerksam durchlese, mich in der Schule aber schon nach wenigen Minuten langweile? :D Woran auch immer es liegt, es kann auf jeden Fall nur positiv sein.
Nicht nur die Geschichtserzählungen, besonders der Rest der Geschichte war spannend und hat mich total mitgerissen. Ich war schon kurz davor meinem Bruder von den neuesten Ereignissen zu berichten, als mir dann einfiel, dass das nur im Buch passiert war.
Das mag jetzt komisch klingen, aber ich kann das Buch auf jeden Fall nur empfehlen!

Charaktere:
Jarra ist behindert, d.h. sie kann sich nicht auf andere Planeten teleportieren. Um das zu vertuschen, denkt sie sich eine neue Identität als Militärstochter aus und denkt und handelt mit der Zeit immer mehr wie sie. Sie liebt Geschichte und ihr war von Anfang an klar, dass sie Vorgeschichte studieren wird. Schon als Kind hat sie auf Ausgrabungsstellen geholfen und dementsprechend ist sie nun besser als die anderen Studenten. Sie macht sich große Sorgen darüber, was passiert, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Jarra weiß genau was sie will und für gewöhnlich kann sie ihren Willen auch durchsetzen.

Fian ist (Jarras Ansicht nach natürlich) gutaussehend. Er ist eher ruhig aber sehr intelligent und man kann sich auf ihn verlassen. Das ist auch der Grund, weshalb Jarra ihn als Tagger-Support ausgewählt hat. Dieser ist dafür zuständig, sie bei den Freilegungen zu sichern.

Fazit:
Das Buch ist spannend und mitreißend. Vollste Empfehlung!
5/5 Punkten

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Englische Ausgabe:


Kommentare:

  1. Ich fang auch bald an mit dem Lesen und freue mich dank deiner Rezi jetzt unheimlich!

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  2. tolle Rezi :)
    Das Buch will ich auch unbedingt noch lesen.
    LG, Sandrina

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  3. Ah, Gott sei Dank. Habe vorhin eine Rezi auf einem anderen Blog dazu gelesen. Das Buch ist unser September-Lesekreisbuch geworden, nun dachte ich schon, das wäre in die Hose gegangen. Aber wie es aussieht besteht ja noch Hoffnung. Danke für die Rezi!

    Grüße aus dem Tintenhain
    Die Tintenelfe

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