Donnerstag, 27. Dezember 2012

[Rezension] Elfenmagie


Titel: Elfenmagie
Autor/in: Sabrina Qunaj
Format: Taschenbuch
Preis: €14,99
Seitenzahl: 971
Reihe: Elfensaga
1. Elfenmagie (20. Februar 2012)
2. Elfenkrieg (17. September 2012)

Inhalt: Vanora hat jahrelang in der Menschenwelt gelebt, mit nicht mehr Wissen über Elfen, als das, was sich im Dorf erzählt wird. Eines Tages erfährt sie jedoch etwas, was sie komplett aus ihrem bisherigen Leben wirft: Sie selbst ist eine Halbelfe und die Einzige, die das Elfenreich Elvion wieder vereinen kann. Doch dafür ist ihr Tod nötig und es wird nicht mehr lange dauern, bis die Lichtelfen versuchen werden, sie zu töten.


Meinung:
Achtung! Weil das Buch so dick ist, bin ich nicht sicher, wie viel ich verraten kann, ohne zu viel zu sagen. Wenn ihr das Buch also noch lesen wollt, solltet ihr den nächsten Abschnitt eventuell nicht lesen.

Vanora lebt bei ihrem Vater in der Menschenwelt. Als sie elf Jahre alt ist, bekommt sie das erste Mal einen Elfen zu Gesicht. Glendorfil ist gekommen, um ihr alles über sie beizubringen und sie auf ihr zukünftiges Leben vorzubereiten. Was sie bis dahin nämlich noch nicht weiß: Von ihr allein hängt die Zukunft Elvions ab. Die grausame Königin Alkariel will die Macht über das ganze Elfenreich, was Jahrhunderte zuvor in zwei Hälften geteilt wurde. Geschieht dies, wird sie sämtliche Dunkelelfen töten. Nun ist es an den Lichtelfen, sie zu beschützen. Stirbt Vanora nämlich, bricht die Grenze zwischen den beiden Reichen und Alkariel erhält die ganze Macht.

Beim Lesen musste ich mich zuerst an die etwas altertümliche Sprache gewöhnen. Das ging aber recht schnell. Obwohl ich sonst keine High-Fantasy lese, habe ich mich in der Welt der Geschichte schnell „eingelebt“ und konnte mich ganz und gar auf die Handlung konzentrieren. Und die ist super!  
Trotz der fast 1000 Seiten habe ich mich keine Sekunde gelangweilt und dieser Drang, weiterzulesen, war durchgehend vorhanden. Trotz der vielen Seiten waren es mir zu wenige. Jetzt muss ich unbedingt den nächsten Band haben!

Alles wird genau beschrieben, aber trotzdem ist es nicht so viel, dass Langeweile aufkommt oder man keine Fantasie mehr einsetzen kann. Von Anfang an konnte ich mich genau in die Charaktere hineinversetzen, mit ihnen mitfühlen und –leiden.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Aus der von Vanora, Eamon, dem Prinz des Schattenreichs, Nevliin, dem Anführer der Lichtritter, die auf der Suche nach Vanora sind, dem Kobold Bienli und Alkariel, der Königin.
So sah man alle Seiten der Geschichte und wusste mehr, als die einzelnen Charaktere. Trotzdem war die Handlung keinesfalls voraussehbar. Es gab viele überraschende Wendungen und neue Informationen und Entdeckungen, die die Geschichte spannend gehalten haben.

Auch die Charaktere veränderten sich mit der Zeit.
 Vanora ist anfangs ein fröhliches Mädchen, das für jeden Spaß zu haben ist. Gemeinsam mit Eamon, dem Prinz des Schattenreichs und ihrem besten Freund, treibt sie die Bewohner ihres Heimatdorfes fast in den Wahnsinn. Als sie von ihrer Bestimmung erfährt, wird sie ernster.
Eamon selbst muss später eine große Verantwortung übernehmen, die auch ihn reifen lässt.
Nevliin ist der kaltherzige und gefühllose Anführer der Lichtritter. Seit Jahrhunderten befolgt er jeden Befehl seiner Königin und hat schon viele unschuldige Elfen und Menschen getötet. Niemand kann so gut mit dem Schwert umgehen wie er, was den Schutz von Vanora nicht gerade einfach macht.

Fazit:
Man sollte sich auf keinen Fall von der Seitenzahl des Buches abschrecken lassen. Die Geschichte ist keine Sekunde langweilig und durch die Spannung, die von Anfang an besteht, musste ich mich immer zwingen, mit dem Lesen aufzuhören.

Auch wenn ihr sonst keine High-Fantasy lest, solltet ihr euch an diesem Buch mal probieren.

5/5 Punkten

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