Donnerstag, 4. April 2013

[Kurzmeinung] Mieses Karma

Titel: Mieses Karma
Autor: David Safier
Verlag: Rowohlt
Format: Taschenbuch
Preis: €8,99
Seitenzahl: 283
Reihe: - (2011)

Inhalt:
Kim ist eine erfolgreiche Talkshow-Moderatorin. Das hat allerdings zur Folge, dass sie wenig Zeit für ihre Familie hat. Ihre Ehe mit Alex ist am Ende und ihre kleine Tochter muss ihren 5. Geburtstag ohne ihre Mutter feiern. Dann stirbt Kim - und kommt kurz darauf im Körper einer Ameise wieder zu sich. Als wäre das nicht schon schlimm genug, muss sie auch noch feststellen, dass ihre frühere beste Freundin ihrem Mann gefährlich nahe kommt. Das muss natürlich verhindert werden. Und da das als Ameise schlecht geht, hilft nur noch: Gutes Karma sammeln!



Meinung:
Ich muss gestehen, dass mich das Grundkonzept anfangs eher abgeschreckt hat. Eine Protagonistin in verschiedenen Tierkörpern konnte ich mir einfach nicht vorstellen. Weil David Safier aber unglaublich lustig sein soll, konnte ich dann doch zu diesem Buch überredet werden. Und ich bin froh, dass ich es gelesen habe.
Das ganze Buch ist so locker und lustig geschrieben, dass ich gar nicht merkte, wie die Zeit verging und zwischen Anfang und Beendung des Buches nicht einmal 6 Stunden lagen. Dass Kim in verschiedenen Tierkörpern steckte hätte man fast wieder vergessen können, wenn es nicht alle paar Sätze erwähnt werden würde, weil sie natürlich auch weiterhin denkt und spricht wie ein Mensch.

Kim ist zu Anfang nicht gerade eine angenehme Protagonistin. Ehrlich gesagt bin ich froh, nicht im echten Leben mit ihr zu tun haben zu müssen. Dementsprechend abwegig erschien mir der Gedanke, dass sie durch gute Taten ihr Karma aufbessern wollte - natürlich nur für ihre selbstsüchtigen Absichten. :D
(Oh Gott, bin ich gerade unprofessionell.)

Jedenfalls kann ich das Buch allen empfehlen, die ein lockeres Buch für zwischendurch suchen, ohne ein literarisches Meisterwerk zu erwarten. ;)

Kommentare:

  1. Huhu,
    "Mieses Karma" war der erste Roman von Safier, den ich gelesen habe, mittlerweile sind es schon drei Bücher von ihm, die ich insgesamt verschlungen hab.
    Nicht nur seine witzige Sprache, wie du auch sagst, sondern auch seine originellen Ideen sind es, die mich überzeugen. Verschiedene Tierkörper, Körpertausch mit Shakespeare ("Plötzlich Shakespeare") oder auch die Verwandlung in Monster in "Happy Family". Jedes seiner Bücher hat aber eines gemeinsam: Die Protagonisten müssen sich verändern, um weiterzukommen. Deshalb bleiben mir Safiers Bücher immer noch einige Zeit im Gedächtnis, für mich sind sie keinesfalls etwas für Zwischendurch, bowohl sie natürlich schnell gelesen sind.

    LG,
    Rachel

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    1. Stimmt, jetzt wo du es sagst...
      Wahrscheinlich wäre mir das erst aufgefallen, wenn ich noch weitere Bücher von dem Autor gelesen hätte. Ich habe mich mit den Inhalten der anderen Bücher auch noch gar nicht beschäftigt. Aber nach "Mieses Karma" habe ich schon nachgedacht, schließlich hat es ja eine eindeutige Aussage.
      Danke für den Kommentar!

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