Sonntag, 28. April 2013

[Rezension] Incarceron - Fliehen heißt sterben


Titel: Incarceron - Fliehen heißt sterben
Autorin: Catherine Fisher
Verlag: Penhaligon
Format: Hardcover
Seitenzahl: 476
Preis: €18,99
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Reihe:
1. Incarceron (18. März 2013)
2. [Sapphique]

Inhalt:
Incarceron ist ein Gefängnis, in dem tausende Menschen leben. Allerdings kein normales Gefängnis. Incarceron lebt und noch nie wurde jemand wieder frei gelassen. Bis auf eine Person hat es noch nie jemand geschafft, diesen Ort zu verlassen. Doch der Weise Gildas ist fest davon überzeugt, dass Finn „Sternenseher“ der Schlüssel ist.

Meinung:
Ein lebendiges Gefängnis, das seinen Insassen nicht erlaubt, es jemals wieder zu verlassen – die Idee hatte es mir sofort angetan! Ich wünschte, ich hätte dann auch direkt genug Zeit gehabt, es am Stück zu lesen; denn das hätte ich getan. So zogen sich die ersten Seiten über mehrere Tage hinweg, was mir den Einstieg nicht gerade leicht machte. Trotzdem konnte mich die Geschichte noch fesseln.

Der Protagonist Finn ist fest davon überzeugt, von außerhalb zu kommen, dem Ort den die Menschen in Incarceron nur aus Erzählungen kennen. Immer wieder hat er Anfälle, bei denen er Visionen hat. Oder sich an Dinge erinnert. Sicher kann er sich da nicht sein, denn seit Jahrhunderten hat niemand mehr das Gefängnis betreten. Der Sapient Gildas ist aber trotzdem fest davon überzeugt, dass die Legende von Sapphique der Wahrheit entspricht und dieser Mann nach außerhalb gelangen konnte. Als Finn einen Schlüssel findet, machen sie sich auf die Suche nach dem Ausgang.

Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Einmal natürlich aus der von Finn, innerhalb Incarcerons, und aus der von Claudia. Claudia lebt außerhalb und ist die Tochter des Hüters von Incarceron. Den beiden gelingt es, miteinander in Kontakt zu treten, auf eine Art die ich hier jetzt nicht verraten möchte, und sie stellen fest, dass die jeweilige Welt anders ist, als sie geglaubt haben.

Dass mir der Einstieg in die Geschichte nicht leicht fiel, lag nicht nur an der längeren Zeit, die ich dafür gebraucht habe. Man startet direkt mitten in der Geschichte, bekommt keinerlei Erklärungen und wird einfach so ins Geschehen geworfen, dem man zunächst nicht folgen kann. Direkt stellte ich mir jede Menge Fragen, von denen ein Großteil im kompletten Laufe des Buches einfach nicht beantwortet wurden. Irgendwann habe ich dann aber doch einigermaßen verstanden, was denn da passiert und konnte der Geschichte folgen, nach weiteren Seiten dann auch endlich genießen.
Zwar spielten die fehlenden Informationen später keine besondere Rolle mehr, aber es waren eben – in meinen Augen wichtige – Hintergrundinformationen, die ich gerne gehabt hätte. Das Ende des Buches könnte in sich zwar abgeschlossen sein, lässt aber Raum für Band 2. Ich hoffe, dass im nächsten Band (der soweit ich weiß zugleich der letzte sein wird) meine Fragen endlich beantwortet werden.

Fazit:
Eine gelungene Mischung aus Science Fiction und Fantasy, die aus der Masse heraussticht. Leider haben mir viele Informationen über die Welt, aber auch über den Protagonisten gefehlt, ohne die mich das Buch nicht komplett packen konnte.
3,5/5 Punkten

Vielen Dank an BloggdeinBuch!

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