Samstag, 25. Mai 2013

[Rezension] Enders


Titel: Enders
Autorin: Lissa Price
Verlag: IVI
Format: Hardcover
Seitenzahl: 347
Preis: €15,99
Reihe:
1. Starters
2. Enders

ACHTUNG! WER DEN VORGÄNGER NICHT KENNT, SOLLTE DIE REZENSION NICHT LESEN!

Inhalt:
Die 16-jährige Callie hat es mithilfe einiger Enders geschafft, das Unternehmen „Prime Destinations“ schließen zu lassen und somit verhindert, dass die Körper der Starters dauerhaft an die Enders verkauft werden. Trotzdem ist die Gefahr für die „Metallos“ (Starters mit Steuerungs-Chip) noch nicht vorbei, denn der Old Man ist entkommen und hat noch Pläne für die jungen Menschen.

Meinung:
Nachdem ich von dem Vorgänger des Buches, „Starters“, so begeistert war, habe ich mich nach der gefühlt ewigen Wartezeit noch mehr auf den Abschluss der Dilogie gefreut und meine Erwartungen konnten so gut wie erfüllt werden.

Mich konnte das Buch genau wie sein Vorgänger sehr fesselnd, allerdings hatte das unterschiedliche Ursachen. Bei „Starters“ war ich von der Idee des Körper/Geist-Tausches fasziniert und das Interesse dafür hat mich zum Weiterlesen bewogen, obwohl die Handlung eher gemächlich ablief. Außerdem wird das Hauptaugenmerk dort auf das Leben der Protagonistin gelegt und wie sehr sich die Lebensweisen und Umgebungen der beiden Gesellschaftsschichten voneinander unterschiedet.
In „Enders“ hat die Geschichte wesentlich mehr Schwung. Dauernd passiert etwas und der Leser erfährt immer wieder neue Dinge, die das zuvor Geglaubte durcheinanderbringen. Es gibt keine „Verschnaufpause“, in der der Leser einfach mal kurz abschalten kann und Callie schwebt in einer konstanten Gefahr. Das sorgt zwar für jede Menge Spannung, allerdings ging es mir persönlich manchmal zu schnell. Gerade das Ende des Buches hätte länger sein können, weil mir noch einige Erklärungen fehlen und ich auch gerne eine kleine Vorausdeutung auf die Zukunft gehabt hätte, da die Geschichte für mich nicht ganz abgeschlossen wirkt, obwohl die Reihe nicht fortgesetzt wird.

Was mich außerdem etwas gestört hat, waren gewisse Details, die meiner Meinung nach nicht ganz logisch sind. Beispielsweise ist Callie davon überzeugt, unbedingt den Old Man finden und aufhalten zu müssen, kommt aber nicht auf die Idee, die Polizei darauf anzusetzen, sondern versucht das ganz alleine zu machen. Natürlich wäre das Buch etwas überflüssig, wenn Callie nur rumsitzen und auf Fortschritte der Polizei warten würde, aber unlogisch erscheint es mir trotzdem.

Fazit:
Ein würdiger Nachfolger und Abschluss der Dilogie. „Enders“ ist extrem spannend und überrascht immer wieder mit neuen Informationen und Wendungen. Leider ging mir alles etwas zu schnell und ich hätte mir gerade am Schluss noch ausführlichere Erklärungen gewünscht.
4/5 Punkten

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