Mittwoch, 26. Juni 2013

[Rezension] Beautiful Disaster

Titel: Beautiful Disaster
Autor/in: Jamie McGuire
Verlag: Piper / Simon & Schuster UK
Preis: €9,99 / €8,80
Seitenzahl: 464/432
Reihe:
Beautiful Disaster (aus Abbys Sicht)
Walking Disaster (aus Travis' Sicht)

Inhalt:
Abby ist nach ihrem Schulabschluss zusammen mit ihrer besten Freundin in einen anderen Bundesstaat gezogen, um ihrem Vater und somit ihrer Vergangenheit zu entfliehen. Doch dann trifft sie Travis. Er erinnert sie an genau die Dinge, denen sie entfliehen wollte und trotzdem kann sie sich nicht von ihm fernhalten.

Gelesen: englische Ausgabe
Meinung:
Abbys Vater hatte immer eine Glückssträhne, doch genau an Abbys dreizehntem Geburtstag endet sie – und er macht seine Tochter dafür verantwortlich. Abby ist froh, dem endlich entfliehen zu können und freut sich darauf, an der Eastern University ein neues Leben zu beginnen. Bis auf ihre beste Freundin kennt dort niemand ihre Vergangenheit.
Doch dann lernt sie Travis kennen. Travis ist alles, was sie nicht gebrauchen kann – muskulös, draufgängerisch, tätowiert und jede Nacht nimmt er ein anderes Mädchen mit nach Hause. Trotzdem lässt er sich von Abby nicht abweisen und bringt sie schließlich durch eine Wette dazu, einen Monat lang in seiner Wohnung zu leben.

Den Charakter Travis mochte ich am Anfang sehr. Doch irgendwann im Laufe des Buches macht er eine 180°-Drehung und tauscht alle seine Charakterzüge und Eigenschaften gegen andere ein. Hätte er nicht weiterhin denselben Namen, hätte ich gedacht, es geht um eine komplett andere Person. Diesen Persönlichkeitswechsel fand ich sehr unrealistisch und Travis sank in meinem „Ansehen“. Alles, was ihn ausmachte, war einfach weg.
Abby hingegen bleibt das ganze Buch über dieselbe, auch wenn sich zwischendurch ihre Gefühle verschiedenen Dingen gegenüber schlagartig ändert und ich das oftmals nicht nachvollziehen konnte.

Mädchen verliebt sich in Bad Boy, obwohl sie überhaupt nicht zusammenpassen – der Plot ist nichts Neues, aber weil ich aus dem New-Adult-Genre bisher kaum etwas gelesen habe, kann ich das schlecht bemängeln. Vielleicht habe ich genau die beiden Bücher ausgesucht, die sich in ihren Grundzügen sehr ähnlich sind.

Die unvermeidliche Liebesgeschichte zwischen Abby und Travis entwickelt sich recht realistisch und mir hat es Spaß gemacht, sie „mitzuerleben“, gerade am Anfang des Buches. Danach ging es mir aber zu schnell, die Sache wurde schnell ernst, plötzlich trennen sie sich aber wieder und das alles konnte ich dann nicht mehr nachvollziehen.

Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Nebencharaktere. America, Abby beste Freundin, ist mit Shepley, Travis‘ Cousin zusammen und somit sind die beiden einen großen Teil des Buches über anwesend. America ist die typische impulsive beste Freundin, die Abby Travis ausreden möchte, Shepley versucht dasselbe, aber natürlich klappt es nicht.

Fazit:
Eine schöne Geschichte, an der mich leider die Entwicklung der Liebesgeschichte und vor allem des Protagonisten gestört hat.

3/5 Punkten

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