Dienstag, 13. August 2013

[Rezension] Die Auslese

Titel: Die Auslese: Nur die Besten überleben
Autorin: Joelle Charbonneau
Verlag: penhaligon
Format: Hardcover
Preis: €16,99
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Seitenzahl: 415
Reihe: The Testing
1. Die Auslese
2. [Independent Study (Januar 2014)]


Inhalt:
Nach den Sieben Stadien des Krieges ist die Welt nahezu unbewohnbar geworden und ein Großteil der Menschheit ausgestorben. In Folge dessen mussten sich die Menschen zusammenschließen um mit vereinten Kräften den Anbau von Lebensmitteln im verseuchten Boden wieder zu ermöglichen. Seitdem werden die zukünftigen Führungskräfte durch das Verfahren der „Auslese“ bestimmt, um einen weiteren Krieg zu vermeiden. Zu diesem Zweck werden Jugendliche ausgewählt, die maßgeblich zur Wiederherstellung der Umwelt beigetragen haben. Die 16-jährige Cia hat ihr gesamtes Leben damit verbracht, zu lernen und sich so für die Auslese zu qualifizieren. Nur die Klügsten und Vielversprechendsten werden zugelassen und auch dann müssen sie noch mehrere Prüfungen bestehen, bevor sie für die Universität zugelassen werden. Cias Traum erfüllt sich, doch sie erfährt, dass ein Ausscheiden aus der Auslese größere Konsequenzen hat, als sie zunächst annahm.
Meinung:
Cia ist klug, einfallsreich, mitfühlend, ehrgeizig und tut alles, um zur Auslese eingeladen zu werden und an der Universität aufgenommen zu werden. Das schafft sie auch tatsächlich, allerdings erfährt sie kurz vorher, dass das Ganze nicht so abläuft, wie die Leute es glauben sollen. Zwar wird zunächst Wissen abgefragt und Teamfähigkeit überprüft, wie erwartet, aber diejenigen, die aus dem „Wettbewerb“ ausscheiden, kehren nicht nach Hause zurück.
Als sie davon erfährt, gibt es für Cia aber schon keine Möglichkeit mehr, dem zu entfliehen und sie weiß, dass ihr Leben von den Ergebnissen der Auslese abhängt.

Das Buch beginnt damit, dass der Zustand der Welt beschrieben wird, die Art und Weise wie Cia und die anderen Menschen leben und was es mit der Auslese auf sich hat. Der Autorin gelingt es, Hintergrundinformationen und Geschichtliches unauffällig in die Handlung einzuweben, sodass man sich nicht fühlt, als würde man einen Sachtext lesen, sondern auf interessante Weise die wichtigsten Dinge erfährt, die für die weitere Geschichte notwendig sind.

Natürlich wusste ich als Leser schon vorher, dass die Auslese nicht so reibungslos abläuft, wie die Charaktere denken, aber trotzdem hat es mich etwas geschockt, als ich davon gelesen haben. Was genau passiert, möchte ich nicht verraten, aber für jüngere Leser würde ich das Buch nur eingeschränkt empfehlen.

Während der Anfang des Buches noch eher ruhig verlief, steigerte sich die Spannung mit dem Voranschreiten der Auslese und ab dem zweiten Drittel riss mich das Buch so mit, dass ich nicht bemerkte, wie die Seiten dahinflogen.
Eine Liebesgeschichte enthält das Buch auch. Diese entwickelt sich sehr realistisch und nimmt nicht zu viel Platz in der Handlung ein, sodass das Hauptaugenmerk auf der Auslese verbleibt.

Fazit:
Ein spannender Reihenauftakt mit einer realistischen Protagonistin, der mich von Anfang an mitreißen konnte und dessen Fortsetzung ich kaum erwarten kann.
5/5 Punkten

1 Kommentar:

  1. Das hört sich wirklich gut an :)!!
    Als ich von der Erscheinung gehört hab, dachte ich nur, dass sich das ganze wirklich ein bisschen sehr nach Panem anhört, aber anscheinend steckt ja doch mehr dahinter ^^.

    Spannung finde ich bei Dystopien total wichtig, ein tolles Beispiel ist da "Die Bestimmung" *_*..

    Naja, vielleicht zieht "Die Auslese" ja nochmal bei mir ein :)!

    LG clärchen

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