Samstag, 21. Dezember 2013

[Rezension] Blind Date mit einem Rockstar

Titel: Blind Date mit einem Rockstar
Autorin: Teresa Sporrer
Verlag: impress (Carlsen)
Format: ebook
Seitenzahl: 275
Preis: €3,99
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Reihe: Die Rockstar Reihe
1. Verliebe dich nie in einen Rockstar
2. Blind Date mit einem Rockstar
3. ?


Inhalt:
Nachdem Alex und Zoey endlich ein Paar sind, sollten sie und ihre Freundinnen eigentlich keine Probleme mehr haben. Allerdings hat Serena noch eine Rechnung mit Simon offen und sie möchte um keinen Preis sagen, worum es dabei geht.
Meinung:
Dieses Buch ist aus Sicht von Serena geschrieben, einer Freundin von Zoey, die schon im ersten Band als Nebencharakter dabei war. Aufgefallen ist sie dadurch, dass sie von sich selbst in der dritten Person spricht. Das machte das Lesen anfangs etwas verwirrend, da manchmal nicht klar ist, wer gerade spricht, da man es einfach nicht gewohnt ist, dass sich Leute selbst mit ihrem Vornamen bezeichnen. Nach einigen Seiten hatte ich mich aber einigermaßen daran gewöhnt und es war nicht mehr störend, sondern nur noch ein Teil ihres Charakters. Denken tut sie übrigens ganz normal mit „ich“, d.h. es ist keine psychische Störung oder sowas.

Verglichen mit Zoey ist Serena schon fast eine einfache Hauptfigur. Sie macht keine so krasse Veränderung durch und hat auch nicht solche Stimmungsschwankungen. Ihr emotionaler Zustand ist verglichen damit also recht stabil, obwohl sie trotzdem nicht an Todesdrohungen spart, gerade was Simon angeht.

Schon im Vorgänger wurde klar, dass Serena Simon schon früher kannte, allerdings wird nicht aufgeklärt, was genau sich da ereignet hat. Da dieses Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist, erfährt man das natürlich früh, obwohl es nach außen weiterhin unbekannt bleibt. Worum genau es dabei geht, verrate ich hier aus spannungstechnischen Gründen nicht. ;)

Der Humor aus Band 1 ist hier stark zurückgegangen, da die Wortgefechte zwischen Zoey und Alex nun nicht mehr im Mittelpunkt stehen, allerdings wird er durch Emotionen ersetzt. Mit Serena konnte ich sehr mitfühlen, da sie selbst ihre Gefühle (anders als Zoey) nicht leugnet oder unterdrückt, sondern dazu steht, wie es ihr geht und was sie möchte.

Die Charaktere dieser Reihe sind alle nicht gerade durchschnittlich und normal. Genau das macht die Bücher aber aus und sorgt dafür, dass sie einzigartig und unverwechselbar bleiben. Was in anderen Büchern sehr übertrieben und gewollt gewirkt hätte, wirkt hier überhaupt nicht fehl am Platz und ich könnte mir die Reihe mit nicht-verrückten Charakteren gar nicht mehr vorstellen.

Fazit:
Weniger lustig, dafür emotionaler als der Vorgänger. Insgesamt hat mir das Buch sogar noch besser gefallen!
5/5 Punkten

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