Samstag, 14. Dezember 2013

[Rezension] Boy Nobody

Titel: Boy Nobody
Autor: Allen Zadoff
Verlag: bloomoon
Format: Hardcover
Seitenzahl: 333
Preis: €16,99
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Reihe:
1. Boy Nobody
2. [The Lost Mission (Juni 2014)]
3. ?
Danke an BloggdeinBuch und bloomoon für die Bereitstellung des Buches!

Inhalt:
Er ist 16, hat keinen Namen – und er ist Auftragskiller. Vom Programm bekommt er seine Aufträge; von Menschen, die er Mutter und Vater nennt und seit Jahren nicht zu Gesicht bekommen hat. Er stellt keine Fragen, er zögert nicht, er führt nur die Befehle aus. Er ist der perfekte Killer.
Bis plötzlich etwas anders ist und er sich in die Tochter eines Zielobjektes verliebt...



Meinung:
Der Protagonist dieses Buches wurde mit 12 Jahren ins Programm aufgenommen. Nach zwei Jahre langer intensiver Ausbildung, die nicht nur Kampftechniken, sondern auch den gesamten Lehrplan der Highschool und ein psychologisches Training enthielt, ist er der perfekte Killer. Er kennt keine Gefühle und hat nie Mitleid mit seinen Opfern. Denn eins hat er gelernt: Niemand ist unschuldig.
Bei einem Auftrag ist es jedoch anders: Er verliebt sich. Und zögert.

Die Hauptperson des Buches hat keinen Namen. Seinen echten Namen benutzt niemand mehr, seit er im Programm ist und für jeden seiner Aufträge erhält er einen neuen Namen zur Tarnung. Auch ein wirkliches Leben hat er nicht, denn er lebt nur für die Missionen. Er tut genau, was seine Aufgabe ist und weicht nie vom Plan ab. Dabei kämpft oder tötet er aber nicht gerne, sondern tut es nur, weil er es muss. Er wünscht sich, aufhören zu können, kann das Programm aber nicht verlassen.
Was einem zunächst herzlos und grausam erscheint, macht immer mehr Sinn, je mehr man über den Protagonistin erfährt und ich persönlich fand Benjamin (wie sein Name aktuell lautet) sympathisch. Er ist witzig und schlagfertig, handelt aber ausnahmslos überlegt und denkt erst genau über alle Konsequenzen nach, bevor er etwas sagt oder tut. Mit allem was er tut, verfolgt er eine bestimmte Absicht und trotzdem wirkt er nach außen hin wie ein normaler Teenager.

Nobodys antrainierte absolute Gefühllosigkeit wird auch durch den Schreibstil deutlich. Die Sätze sind kurz und pragmatisch, es wird nichts ausgeschmückt und nur das Wesentliche erzählt. Der Autor hält sich nicht an Details auf, sondern konzentriert sich voll und ganz auf die Handlung.
Das trägt dazu bei, dass sich das Buch schnell lesen lässt und durch die handlungsorientierte Schreibweise wird Spannung erzeugt.

Aber nicht nur das hat die Spannung des Buches ausgemacht, sondern auch, dass man nie wusste, was als nächstes passieren würde. Benjamins Handlungen sind überhaupt nicht vorhersehbar, da er kein üblicher Charakter aus einem Jugendbuch ist und die Geschichte konnte mich gegen Ende noch mit einer kompletten Wendung überraschen.

Fazit:
Ein pragmatischer Schreibstil und ein außergewöhnlicher Protagonist mit einem interessanten „Job“ sorgen für viel Spannung und lassen einen an den Seiten kleben. Klare Empfehlung!
5/5 Punkten

Kommentare:

  1. Oh Gott, das Buch klingt so wahnsinnig gut *-* Und ich liebe außergewöhnliche Charaktere :)

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  2. Die Rezension kommt genau richtig, denn ich hab vorher schon mit dem Gedanken gespielt, mir das Buch zu kaufen. :)

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