Dienstag, 10. Dezember 2013

[Rezension] Zombie Queen of Newbury High

Titel: Zombie Queen of Newbury High
Autorin: Amanda Ashby
Verlag: speak
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 199
Preis: *hier* momentan €4,93
Reihe: -
Sprache: Englisch


Inhalt:
Mia ist eine durchschnittliche Schülerin, doch aus irgendeinem Grund hat Rob, gutaussehender Footballspieler, sie um ein Date zum Abschlussball gebeten. Kurz davor scheint er sich jedoch eher für Samantha zu interessieren, die schon viel eher in seiner Liga spielt. Um zu verhindern, dass Rob ihr doch noch absagt, beschließt Mia, einen Liebesspruch auszuprobieren. Leider funktioniert dieser aber nicht wie geplant. Wie der neue Mitschüler Chase ihr mitteilt, hat sie den gesamten Jahrgang in Zombies verwandelt und es gibt keine Möglichkeit, das wieder rückgängig zu machen. Oder doch?


Meinung:
Ein Mädchen möchte mit einem Zauberspruch dafür sorgen, dass ein Junge sie mag. Klingt kitschig und albern? Ist es auch.
Das Buch startet erst in dem Moment, in dem Mia Rob verdächtigt, Interesse an Samantha zu haben. Das macht sie aber nicht aus irgendeinem fundierten Grund, sondern weil er sich in Biologie an ihren Tisch gesetzt hat. Jap. Das ist der Grund, weshalb ihre Freundin ihr einen Zauberspruch von einer gruseligen alten Frau andreht (für 100$) und sie das ausprobiert. Und dann verwandelt sie alle in Zombies, aber das merkt sie nicht sofort, sondern wundert sich nur, warum alle ihr plötzlich so viel Aufmerksamkeit schenken. Und dann sagt Chase, der neue Mitschüler, den in den letzten Monaten niemand bemerkt hat, ihr, dass sie sie essen wollen und sie ist like „OH MEIN GOTT, das kann nicht sein. Bestimmt hat Samantha sich das ausgedacht, damit ich blöd dastehe. Aber auf YouTube gibt es Videos von Zombies, also muss das doch so sein. Aber wieso wusste ich nichts davon? DANN GIBT ES BESTIMMT AUCH VAMPIRE UND BUFFY IST ECHT“

Vielleicht habt ihr jetzt ein Bild von Mias Charakter. Ihre Welt dreht sich nämlich um Buffy, sich selbst, Rob, den Abschlussball und alles was mit letzterem zusammenhängt. Egal was passiert, bevor sie sich um die anderen sorgt, denkt sie an ihr Date mit Rob. „Oh, ich habe 200 Schüler in Zombies verwandelt. Das wird jetzt aber nicht mein Abschlussball Date beeinflussen, oder? OH MEIN GOTT“. Jedenfalls... wo war ich? Ach ja.
Also die Grundidee und die Protagonistin sind albern. Und die Umsetzung? Meiner Meinung nach war das Buch oft zu gewollt witzig. Also so, dass man erkennen konnte, dass die Autorin ein paar Witze einbauen wollte, damit das Buch... witziger wird.

Das war es dann auch eher als spannend, denn Spannung war überhaupt nicht vorhanden. Alles wurde so ins Lächerliche gezogen, dass man sich keine Sekunde Sorgen um die Charaktere gemacht hätte oder so. Keiner von ihnen ist nämlich irgendwie sympathisch oder realistisch. Was Mia angeht dürftet ihr mittlerweile Bescheid wissen. Ihr beste Freundin denkt jede Woche, sie hätte eine andere seltene und unglaublich tödliche Krankheit und schluckt Unmengen von Vitaminen. Rob ist ein dummer Footballer. Samantha ist die zickige Cheerleaderin, die an Rob ran will. Grace ist Mias Schwester, aber sie hassen sich. Mehr Charaktere tauchen im Prinzip nicht auf und man erfährt auch nicht mehr über sie.

Das Einzige was ich dem Buch zugute halten muss ist die Tatsache, dass es wirklich kurzweilig zu lesen war und ich schon schlechteres gelesen habe wenn auch nicht viel. Vielleicht bin ich auch irgendwie außerhalb der Zielgruppe gewesen oder so, keine Ahnung.

Huch. Ich wollte mich hinsetzen und eine gescheite Rezension schreiben, aber das hier ist dabei herausgekommen. Wenn das nichts über das Buch aussagt, dann weiß ich auch nicht. :D

Fazit:
Das Buch ist mit seinen 200 Seiten offenbar nur für zwischendurch gedacht und mehr bekommt man da auch nicht geboten. Nachdem mir „Fairy Bad Day“ von der selben Autorin sehr, sehr gut gefallen hatte, habe ich mich eigentlich total auf dieses Buch gefreut, aber leider wurde ich stark enttäuscht. Keinen der Charaktere lernt man wirklich kennen, Spannung ist quasi nicht existent und alles wirkt sehr ins Lächerliche gezogen.
2/5 Punkten

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