Sonntag, 3. August 2014

[Rezension] Stealing Phoenix / Saving Phoenix

Deutscher Titel: Saving Phoenix
Originaltitel: Stealing Phoenix
Verlag: dtv / Oxford Childrens Books
Preis fürs Taschenbuch: €8,95 / €7,50
Seitenzahl: 384 / 264
Kaufen: *Deutsch* / *Englisch*
Reihe:
1. Finding Sky
2. Saving / Stealing Phoenix
3. Calling / Seeking Crystal

Inhalt:
Phoenix hat die Fähigkeit, für wenige Menschen für einen Moment die Zeit einzufrieren. Das macht sie zu einer perfekten Diebin für den Seer, der viele Savants mit praktischen Fähigkeiten einsetzt, um sich selbst zu bereichern. Phees aktuelles Ziel ist ein junger Mann, den sie bestehlen soll. Er bemerkt sie aber nicht nur und verhindert so den Diebstahl, sondern es stellt sich auch noch heraus, dass zwischen ihnen eine Verbindung besteht.

Meinung:
Phoenix lebt schon immer in einer Gemeinschaft aus Savants, Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Dort ist sie allerdings wie alle anderen nicht freiwillig, sondern sie wird vom Boss dazu gezwungen. Sie alle haben keine Wahl, denn dieser kann ihre Gehirne so manipulieren, dass sie sich seinen Befehlen nicht widersetzen können, ohne schlimme Konsequenzen fürchten zu müssen.

Phoenix ist ein ungewöhnlicher Charakter. Durch die Art und Weise wie sie aufgewachsen ist, kennt sie kein normales Leben. Sie ist nie zur Schule gegangen oder hatte Freunde und auch sonst hatte sie nie viel Gelegenheit dazu, überhaupt ein eigenes Leben zu führen. Zudem verbringt sie ihre Tage damit, Leute zu bestehlen.
Das passt so gar nicht zu den üblichen Protagonisten von Jugendbüchern, die normalerweise ziemlich durchschnittlich sind und ein ganz normales Leben führen. Genau das machte dieses Buch aber zu einer willkommenen Abwechslung. Es war nicht immer leicht, Phoenix zu verstehen und ihre Gedanken nachzuvollziehen, aber gerade das machte ihre Handlungen und damit die gesamte Geschichte unvorhersehbar und spannend.

Was mir gut gefallen hat war, dass die Charaktere aus dem ersten Band noch einmal eine große Rolle spielen und ich die Benedicts „wiedertreffen“ konnte. Diese finde ich nämlich immer noch äußerst interessant, da jeder der drei Brüder anders ist als die anderen und man sie super auseinander halten kann, obwohl man meinen sollte, dass das bei 7 Jungs gar nicht so einfach ist.

Anders als „Finding Sky“ beginnt dieses Buch bereits mit einem Konflikt und startet  so direkt spannend. Man bekommt zunächst keine Erklärung oder Einführung in Phoenix‘ Leben, sondern steckt sofort mitten in der Handlung. Zuerst war ich deshalb etwas irritiert, weil ich keine Ahnung hatte, was gerade vor sich geht, allerdings legte sich die Verwirrung bald wieder.

Wie auch „Finding Sky“ ist das Buch perfekt in sich abgeschlossen, sodass es nicht nötig ist, die Fortsetzung zu lesen. Auch den Vorgänger muss man nicht zwangsläufig gelesen haben, da nur hin und wieder kurz auf die Vergangenheit angespielt wird, diese aber keine große Rolle spielt. Trotzdem würde ich es empfehlen; einfach weil ich das Buch sehr unterhaltsam fand.

Fazit:
Dieses Buch sticht durch die Protagonistin und die ungewöhnlichen Umstände etwas aus der Masse der Jugendbücher hinaus. Es fehlt weder an Spannung, noch an Romantik und ich kann das Buch nur empfehlen.
4/5 Punkten

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