Mittwoch, 20. Juli 2016

[Rezension] Undead much?

Autorin: Stacey Jay
Verlag: Razorbill
Format: Taschenbuch
Kaufen? nicht mehr neu verfügbar
Seitenzahl: 304
Reihe: Megan Berry
1. You are so undead to me
2. Undead much?
2.5 Valentine's Day of the Undead

Vorsicht, Spoiler zu Band 1!
Inhalt:
Nachdem Jess, ihre ehemalige beste Freundin, die versucht hat, sie zu töten, hinter Gittern ist, sollte Megans Leben eigentlich ganz entspannt laufen. Neben Pom Squad Training, Schule und Settler-Ausbildung bleibt ihr aber nicht mal die Zeit, ihren Freund Ethan zu sehen. Als dann auch noch Zombies auftauchen, die sich ganz und gar nicht normal verhalten, ist das Chaos perfekt. Megan ist nun nicht mehr nur im Stress, sondern auch noch in Gefahr und zugleich unter Verdacht.

Meinung:
Diese Fortsetzung spielt einige Zeit nach Ende des ersten Bandes. In diesem sind Megans Settler-Fähigkeiten wieder erwacht, ihre Ausbildung hat angefangen, sie musste um ihr Leben kämpfen und ist mit Ethan zusammengekommen.

Megan stört es sehr, dass sie keine Freizeit mehr hat, allerdings kümmert sie sich verantwortungsbewusst um ihre Pflichten und vernachlässigt nichts, nur weil sie keine Lust darauf hat. Das mag ich an ihrer Figur, da sie sich zwar beschwert, aber trotzdem tut, was sie muss. Was mich allerdings genervt hat ist, dass sie oft unlogisch handelt. Sie trifft spontan schlechte Entscheidungen und hört nicht darauf, wenn ihr jemand einen guten Rat geben möchte, nur weil sie beispielsweise gerade beleidigt ist. Das Motto „du hast mir ein Mal etwas verheimlicht, also höre ich nie wieder zu, wenn du mir etwas sagst“ bringt sie und alle anderen so manches Mal in Lebensgefahr.

Die Zombie-Sache finde ich in diesem Buch ganz spannend, weil sie nicht mit Waffen bekämpft werden, sondern mit einer Art Zauberspruch. Dabei gibt es allerdings auch viel einfachere Methoden, die ihre Probleme von Anfang an gelöst hätten, aber die beachtet niemand von den Charakteren. Sie werden erwähnt, aber nicht angewendet und das hat mich sehr gestört. Generell gibt es oft eine einfache Lösung, aber da das Buch so zu schnell zu Ende und nicht dramatisch genug wäre, wird diese einfach umgangen.
Zwar verstehe ich das, allerdings hätte sich die Autorin zumindest Erklärungen einfallen lassen können, wieso das so nicht durchgeführt werden kann.

Die Charaktere mag ich eigentlich alle, da sie relativ vielschichtig sind und überraschen können, auch wenn man glaubt, sie zu kennen.

Fazit:
Lockere Unterhaltung, die zwar Spannung zu bieten hat, allerdings eindeutig gewollt dramatisiert wird, obwohl es einfachere Lösungen für alle Probleme gegeben hätte. Wenn man sich dadurch und durch eine unvernünftige Hauptfigur nicht stören lässt, ein tolles Buch.
3/5 Punkten

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