Donnerstag, 18. August 2016

[Rezension] The Pull of Gravity

Autorin: Gae Polisner
Verlag: Square Fish
Sprache: Englisch
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 202
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Reihe: -

Inhalt:
Nicks Freund Scooter leidet schon sein ganzes Leben an einer extrem seltenen Krankheit und es war immer klar, dass er nicht lange leben würde. Nun wird das immer deutlicher und als Nick Jaycee kennenlernt, erfährt er von Scooters letztem Wunsch. Er möchte, dass die beiden seinen Vater finden, von dem er als Kind verlassen wurde, und ihm ein Buch zurückgeben. Beiden ist klar, dass es unwahrscheinlich ist, aber werden sie ihn finden?

Meinung:
Das Buch startet etwas verwirrend. Nick erzählt dem Leser seine Geschichte und weiß dabei scheinbar nicht ganz, wo und wie er starten soll. Er springt zwischen den Ereignissen hin und her, wirft zwischendurch mal eine Erklärung ein oder lässt sie aus, wo sie eigentlich nötig gewesen wäre. Nach einigen Seiten legt sich das aber wieder und es kommt etwas Struktur hinein und die Geschichte wird chronologisch weiter erzählt. Darüber war ich wirklich froh, obwohl dieser Anfang auch etwas Fesselndes hatte. Der Schreibstil bleibt aber sehr locker und schnell zu lesen.

Mit Nick als Charakter bin ich nicht sofort warm geworden und auch im Laufe der Geschichte ist er mir nicht besonders ans Herz gewachsen, obwohl aus seiner Perspektive erzählt wird. Dabei habe ich nicht mal etwas Besonderes an ihm auszusetzen, aber irgendetwas hat mir da wohl gefehlt. Jaycee dagegen fand ich sympathisch und echt interessant. Sie hat einige außergewöhnliche Eigenschaften und ich habe sie nicht wirklich verstanden, aber gerade das hat für Interesse gesorgt. Die beiden Charaktere können einander auch nicht besonders einschätzen, sodass es unterhaltsam war, sie zusammen zu sehen.
Scooter lernt man eigentlich gar nicht wirklich kennen, da er den meisten Teil des Buches nicht anwesend ist.

Die Idee der Handlung fand ich nicht schlecht. Zwei Teenager, die den letzten Wunsch eines gemeinsamen Freundes erfüllen und seinen Vater finden wollen? Count me in! Allerdings habe ich mir das ganze etwas Roadtrip-mäßiger vorgestellt und war insgesamt ziemlich enttäuscht. Die Suche nimmt nämlich gar nicht so viel Raum ein und ist auch nicht allzu ausführlich geplant. Stattdessen geht es mehr um das Kennenlernen der Charaktere. Ich war auch sehr überrascht, als ich festgestellt habe, dass die Protagonisten erst 14 sind. Für diese Geschichte hätte ich mir eher etwas ältere Figuren gewünscht, dann hätte es realistischer gewirkt. Teile der Handlung fand ich außerdem zu vorhersehbar.

Fazit:
Insgesamt konnte mich das Buch aus mehreren Gründen nicht besonders überzeugen. Trotzdem war es kurzweilig und konnte halbwegs unterhalten.
2/5 Punkten

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