Samstag, 22. Oktober 2016

[Rezension] The Black Key (Das Juwel #3)

Autorin: Amy Ewing
Verlag: Harper Collins
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 295
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Reihe: The Lone City
1. The Jewel
2. The White Rose
3. The Black Key

Achtung! Spoiler zu Band 1 und 2!

Inhalt:
Violet hat erfahren, dass die Duchess nun ihre Schwester Hazel an ihrer Stelle als Surrogate gefangen hält und natürlich ist sie bereit, alles zu tun, um sie zu befreien. So macht sie sich erneut auf den Weg ins Juwel - diesmal verkleidet und geheim. Währenddessen plant die Organisation The Black Key weiterhin die Revolution. Werden sie Erfolg haben und am Tag der Auktion endlich alle von den Adligen unterdrückten befreien können?

Meinung:
Zwischen den Ende des letzten Bandes und der Enthüllung, dass Hazel sich nun als Surrogate im Juwel befindet, liegt ein bisschen Differenz. Während dieser Zeit hat die Organisation viel geplant und erreicht und nun einen Plan, wie die Mauer zerstört werden kann.

Violet übernimmt viel Verantwortung für die anderen, da sie den sich neu anschließenden Paladin einiges beizubringen hat. Dabei ist sie aber weder zu dominant noch ruht alles auf ihren Schultern, sondern die Arbeit wird geteilt und viele andere sind auch daran beteiligt. Das gefällt mir sehr, weil es in vielen Büchern doch so ist, dass sich alle auf eine einzige Person verlassen, obwohl sie objektiv betrachtet gar nicht so etwas besonderes ist. So kommen auch alle weiterhin zurecht, als Violet sie verlässt, um zu versuchen, ihre Schwester zu retten. Dabei trifft sie nicht immer die besten Entscheidungen und gerade eine war verdammt dumm, aber generell mag ich sie als Protagonistin doch sehr gerne, weil sie meist logisch und nicht zu übereilt und risikoreich handelt.

Mir hat es sehr gefallen, dass man so wieder am alten Schauplatz ist, den man aus Band 1 kennt, aber ihn diesmal aus einer anderen Perspektive betrachtet. Dadurch lernt man noch einiges neues über den Ablauf und die Geschehnisse im Palast und es kommen neue Informationen über die Charaktere ans Licht. Von einigen anderen bekommt man dadurch aber natürlich wieder weniger mit, was ich etwas schade fand.

Wie man es aus dem Vorgänger gewohnt ist, besteht weiterhin durchgehend Spannung, weil zum einen immer unklar ist, ob Violet enttarnt wird und zum anderen etwas Zeitdruck bis zur geplanten Revolution besteht.

Die Handlung hat mich soweit sehr überzeugt, aber wie das in fast allen Dystopien der Fall ist, endet das Buch sehr abrupt nach dem Ende eines Kampfes und man erfährt nicht, wie es danach weitergeht. Falls es tatsächlich gelingt, das System umzuwerfen: Was passiert als nächstes? Wie organisiert sich die Gesellschaft neu? Wird es tatsächlich besser und funktioniert alles? Die Autorin macht es sich hier einfach und beantwortet keine dieser Fragen. Das ist mein einziger großer Kritikpunkt an diesem Buch.

Fazit:
Ein spannungsgeladener Abschlussband, der locker mit den Vorgängern mithalten kann. Leider bleiben am Ende viele Fragen offen und man erfährt nicht, wie es weitergehen soll.
4,5/5 Punkten

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