Montag, 27. Juni 2016

[Montagsfrage] Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion?

Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?


Puh, ich würde schon fast sagen, dass ich zu 100% Fiktion lese. Biografien besitze ich gar nicht und mir würde jetzt auch kein Sachbuch einfallen, was ich mal gelesen habe. Wenn man also von den Skripten und Fachbüchern für die Uni absieht, bleibt da eigentlich nichts mehr. Ich habe mir aber vorgenommen, mal über den Tellerrand hinauszublicken und das bald zu ändern. Mal sehen, wann und womit ich das machen werde. 
Wie ist das bei euch? Habt ihr Empfehlungen?

Sonntag, 26. Juni 2016

Juni Leseupdate #3

#1 El Principito
#2 Panic
#3 Sense and Sensibility
#4 Grischa 1
#5 Grischa 2
#6 Grischa 3
#7 The Catcher in the Rye

Viel habe ich diese Woche nicht zu berichten, dafür war ich einfach zu viel unterwegs.

Endlich habe ich die Grischa Reihe beendet. Der Abschluss hat mir sehr gefallen und wieder gute vier Sterne bekommen. Das Ende war nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte, auch wenn ich gar nicht genau weiß, was das denn gewesen wäre. Irgendetwas hat mich jedenfalls gestört, aber nichtsdestotrotz kann ich die Reihe jedem empfehlen!

Außerdem habe ich Du und ich? Ohne mich! begonnen und schnell wieder beendet. Das Buch ist unerwartet spannend und ich konnte gar nicht aufhören, zu lesen. Mittendrin habe ich dann bemerkt, dass es sich dabei um das englische Buch Magnolia handelt, was ich schon lange auf Englisch auf dem Kindle hatte. Da hätte ich mich vielleicht vorher mal informieren sollen, aber was soll's. :D
Das Buch war wirklich richtig gut, totale Empfehlung, wenn ihr fluffy Contemporary mit etwas Spannung lesen wollt.

Heute brauchte ich spontan was leichtes für eine Autofahrt und habe Sternschnuppenträume von Julie Leuze begonnen. Nach Der Geschmack von Sommerregen war ich so begeistert, dass ich das andere Buch der Autorin sofort kaufen musste, aber bisher kam ich nicht dazu. Ich habe jetzt etwa 50 Seiten gelesen und bisher gefällt mir der Anfang schon mal echt gut.

Langsam wird es wirklich knapp, die begonnenen Bücher noch zu beenden. In Sense and Sensibility bin ich immer noch erst etwas bei der Hälfte, bei The Catcher in the Rye noch weit davor. Damit möchte ich mir aber auch etwas Zeit lassen, weil es sich ja um eine Leserunde handelt und ich nicht schon durch sein möchte, bevor die anderen auch nur angefangen haben.

Freitag, 24. Juni 2016

[TV-Serie] Ich schaue gerade: Full House


Full House gehört wohl zu den Serien, die jedem ein Begriff sind. Sie lief von 1987 bis 1995. Damit war die Produktion schon vor meiner Geburt wieder eingestellt, aber trotzdem erinnere ich mich noch daran und das muss schon etwas heißen. Ich weiß nur noch, dass wir die Serie damals oft als Familie geschaut haben und ich eigentlich wohl noch zu klein war, um alles zu verstehen, wie das so oft ist. Ich erinnere mich von damals auch nur noch ganz grob an das Konzept und einzelne Charaktere, sowie ganz vereinzelte Szenen.
Als dann vor einiger Zeit die Fortsetzung ("Fuller House") angekündigt wurde, kam ich auf die Idee, meine Erinnerungslücken mal zu füllen und mir die Serie noch mal bei vollem Bewusstsein anzuschauen. Jetzt gibt es sie endlich komplett auf Netflix und ich habe gleich damit losgelegt. Zum Zeitpunkt dieses Posts bin ich mitten in der 4. Staffel und wollte mal meine Gedanken dazu festhalten.

Die ersten Folgen haben mich nicht unbedingt begeistert. Der Humor hat mich nicht ganz angesprochen, zu den Charakteren hatte ich natürlich noch keine Bindung und allzu spannend fand ich es auch noch nicht. Mit der Zeit bin ich aber immer mehr hineingewachsen. Man lernt die Charaktere besser kennen, fängt an, mit ihnen mitzufühlen und sieht vor allem Michelle aufwachsen. Das ist schon eine Erfahrung, die man so am besten bei Sitcoms machen kann.
Die Witze treffen in den meisten Fällen leider immer noch nicht meinen Humor, nur Jesse und Michelle bringen mich öfter mal zum schmunzeln oder lachen.
Und Jesse, ne. Ich verstehe jetzt sehr gut, dass so viele meinen, dass er damals ihr erster Schwarm war. :D

Es ist einfach eine Serie, die man sehr gut nebenbei und zum abschalten schauen kann und dann auch gerne mal einige Folgen hintereinander. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich noch einige Staffeln vor mir habe und danach auch noch die Fortsetzungsserie in Aussicht steht. Vielleicht kann sie mich dann ja auch mehr überzeugen, wenn der Humor mehr an die aktuelle Zeit angepasst ist. Vielleicht gehöre ich einfach zur falschen Generation für den Full House Humor?

Wie steht ihr zu Full House? Seid ihr damit aufgewachsen, damals schon alt genug gewesen um euch zu erinnern oder habt ihr es auch später erst geschaut oder es sogar noch vor? Erzählt!

Mittwoch, 22. Juni 2016

[Rezension] Grischa - Eisige Wellen (#2)

Autorin: Leigh Bardugo
Verlag: Carlsen
Format: Hardcover/Taschenbuch
Seitenzahl: 434
Preis: €18,90 / €8,99
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Reihe: Grischa
1. Goldene Flammen (Rezension)
2. Eisige Wellen
3. Lodernde Schwingen


Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler zu Band 1!

Sonntag, 19. Juni 2016

Juni Leseupdate #2

#1 El Principito
#2 Panic
#3 Sense and Sensibility
#4 Grischa 1
#5 Grischa 2
#6 Grischa 3
#7 The Catcher in the Rye

Hi! Diese Woche kann ich ungewöhnlich viele beendete Bücher vorstellen und das freut mich total. Außerdem wie immer eine ganze handvoll angefangene.
Los geht's!

Mein Reread vom ersten Grischa Band - Goldene Flammen - ist beendet und war super. Ich wusste nur noch winzige Bruchstücke aus der Handlung, weshalb für mich alles fast wie neu war. Es war wieder spannend, die Charaktere sind super und ich kann diese Reihe seeehr empfehlen, auch wenn ich noch nicht durch bin. Auch beim zweiten Lesen würde ich wohl noch die volle Punktzahl vergeben. :)

Band 2 - Eisige Wellen - hat sich da direkt angeschlossen. Das Buch war wieder sehr spannend, sogar spannender als der Vorgänger und die Charakterentwicklungen sind super interessant. Das Ende ist mal wieder recht offen und ich bin sehr gespannt, wie die Trilogie enden wird. Es wird sicher auch nicht lange dauern, bis ich es herausfinde.

Außerdem kann ich stolz verkünden, dass ich es endlich geschafft habe, Der kleine Prinz auf Spanisch zu lesen. Das meiste habe ich auch verstanden, obwohl das Ende mich etwas verwirrt hat, aber meine Befürchtungen haben sich dann bestätigt, als ich eine Zusammenfassung gelesen habe. Was ist denn das für ein Ende? Ahhh! Überhaupt nicht akzeptabel! :D
Ob ich mich demnächst an mehr Bücher in dieser Sprache wage, weiß ich noch nicht. Dafür muss ich mich mal auf die Suche nach welchen mit super einfachem Schreibstil begeben. Da kann nicht zufällig jemand was empfehlen?

In Sense and Sensibility bin ich jetzt fast bei der Hälfte, aber meine Motivation, weiterzulesen, hält sich ziemlich in Grenzen. Ich schaffe immer nur ein paar Seiten und höre dann wieder auf, weil der Schreibstil zwar schön ist, aber sehr ausholend und mich dann leider doch schnell langweilt. Außerdem habe ich bisher noch nicht allzu viel Handlung entdeckt und das fehlt mir etwas. Das Buch bleibt also weiterhin erst mal Nebenlektüre, in der ich nach und nach ein bisschen weiterlese.

The Catcher in the Rye ist neu auf der Liste. Wie ich hier schon angekündigt habe, findet zu dem Buch eine Klassiker Leserunde statt und da ich dabei bin, wollte ich das Buch auch nicht allzu lange hinauszögern und habe direkt angefangen. Besonders weit bin ich noch nicht, da außer mir scheinbar noch niemand angefangen hat und ich ein bisschen warten möchte, bis auch ein bisschen Diskussionsgrundlage da ist. Ich würde aber schon gerne weiterlesen, weil es mir bisher wirklich gut gefällt.


Zusätzlich habe ich A Storm of Swords begonnen, den dritten Band der A Song of Ice and Fire Reihe von George R.R. Martin (aka Game of Thrones). Das war recht spontan und hat es deshalb leider auch nicht mehr aufs Foto geschafft. Ich habe bisher erst den Prolog gelesen und bin mal gespannt, wie lange ich diesmal brauchen werde. 1100 Seiten lese ich da leider nicht einfach mal so in einer Woche weg :D

Freitag, 17. Juni 2016

[Rezension] Die Selbstvergessenen

Autorin: Anna Palm
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Format: Hardcover
Seitenzahl: 259
Preis: €14,95
Kaufen? *klick*
Reihe: -



Inhalt:
Sofia hat eine große Klappe und hält sich auch dann nicht zurück, wenn andere sich nicht trauen würden, etwas zu sagen. Das bringt sie in so einige Schwierigkeiten und nun hat sie es so weit getrieben, dass sie von der Schule fliegt und in ein Internat für schwer erziehbare oder kriminelle Jugendliche gesteckt wird. Dort stellt sie schnell fest, dass irgendetwas nicht stimmt. Die anderen Schüler sind alle perfekt, wunderschön, niemand erlaubt sich einen Fehltritt oder hat eine Schwäche, wirken aber seltsam teilnahmslos – und das von ehemaligen Kriminellen?

Meinung:
Die Idee hinter diesem Buch klingt wirklich spannend. Ich wusste vor dem Lesen nicht so recht, was mich erwarten würde und auch jetzt kann ich das Buch nicht mal eindeutig einem Genre zuordnen. Es ist wohl auch spannender, wenn man nicht weiß, in welche Richtung es gehen wird und sich einfach überraschen lässt.

Sofia fand ich gerade zu Anfang etwas anstrengend. Sie fängt gerne Streit an und gibt sofort Kontra, wenn jemand etwas sagt, was ihr auch nur annähernd nicht passt. Diese Eigenschaft behält sich auch noch im Internat und auch gegenüber ihrer Mutter ist sie sehr respektlos, was mich etwas gestört hat. Allerdings ist das aber natürlich notwendig, damit das Buch funktioniert. Trotzdem mochte ich sie ziemlich gerne und sie ist dadurch auf jeden Fall eine eher ungewöhnliche Protagonistin.

Dass im Internat etwas nicht mit rechten Dingen vor sich geht, merken sowohl Hauptfigur als auch Leser sehr schnell. Was genau dahinter steckt, ist aber lange unklar und die Spannung bleibt dadurch konstant aufrechterhalten. Es passieren außerdem Dinge, die man erst hinterher durch die Auflösung versteht und die nicht zu offensichtlich sind, was mir sehr gefallen hat. Dafür, dass die Autorin das Buch mit erst 17 Jahren veröffentlicht hat, ist es erstaunlich, wie logisch und schlüssig am Ende alles ist.

Eine Liebesgeschichte gibt es auch, aber bis auf kleinere Dinge hat sie mir gefallen und sie nimmt auch keinen zu großen Teil in der Handlung ein, auch wenn es im Klappentext etwas anders klingt.

Der Schreibstil ist jugendlich, aber realistisch und wirkt nicht gekünstelt, da die Autorin beim Schreiben ja selbst im Alter der Ich-Erzählerin war. Dadurch lässt sich das Buch angenehm und flüssig lesen und in Kombination mit der Spannung fliegen die Seiten nur so dahin.

Fazit:
Ein spannendes Jugendbuch von einer jungen Autorin, von der wir hoffentlich noch einiges zu lesen bekommen werden.
4/5 Punkten

Mittwoch, 15. Juni 2016

Classic Confessions #3 - Original oder Übersetzung?

Bevorzugt ihr bei Klassikern die Originalsprache oder eine Übersetzung?


Die Frage ist für mich ganz klar zu beantworten: Original.
Generell lese ich Bücher mittlerweile lieber in der Originalsprache und bei Klassikern finde ich das besonders wichtig. Die Sprache und der Stil machen eben doch unglaublich viel vom Buch aus und Klassiker sind so oft einfach für ihren Schreibstil berühmt, dass ich diese dann auch genau so lesen möchte, wie der Autor sie verfasst hat.

Das ist natürlich nicht immer möglich, aber die meisten bei uns bekannten Klassiker sind glücklicherweise deutsch oder englisch, deshalb ist das für mich machbar. Ich muss zugeben, dass ich bei Shakespeare gerne mal nur gaaanz grob die Handlung verstehe, weil ich keine Geduld habe, mich mit einem Text wirklich Wort für Wort auseinanderzusetzen. Da sollte ich mir dann vielleicht doch lieber eine Übersetzung daneben legen, aber trotzdem finde ich allein den Wortlaut schon super schön und der Inhalt ist da schon fast zweitrangig. Wie das bei der Übersetzung aussieht, kann ich nicht sagen, aber ich würde mal davon ausgehen, dass der Effekt da schon nicht mehr so beeindruckend ist.

Der Übersetzer muss einfach so viel verändern, weil man es nicht Wort für Wort übertragen kann oder sein eigener Stil kommt so sehr durch, dass am Ende gar nicht mehr viel vom Original übrig bleibt und da habe ich schon lieber die genaue Wortwahl des Autors.

Dienstag, 14. Juni 2016

[Rezension] Panic

Autorin: Lauren Oliver
Verlag: Carlsen / Harper Collins
Format: Hardcover / Taschenbuch
Seitenzahl: 368 / 416
Preis: €17,99 / wechselt
Kaufen? *klick* / *klick*
Reihe: -



Inhalt:
Panic ist jedes Jahr Tradition für den jeweiligen Abschlussjahrgang der High School. Dabei werden die Teilnehmer in mehreren Runden gefährlichen Prüfungen unterzogen, bei denen wie wortwörtlich ihr Leben riskieren und der Gewinner am Ende 60.000 Dollar gewinnt. Dieses Jahr entscheiden sich unter anderem Heather und Dodge dafür, gegen die anderen Teilnehmer anzutreten und für den Preis zu kämpfen. Aber nur einer kann am Ende gewinnen.

[Klassiker-Leserunde] Der Fänger im Roggen

Chrisi vom Blog Meine Schmökerecke hatte die tolle Idee, als regelmäßige Aktion eine Klassiker-Leserunde zu starten. Viele nehmen sich immer wieder vor, mehr Klassiker zu lesen, setzen es dann aber nicht um und das ist eine super Motivation, das mal in Angriff zu nehmen und durchzuziehen.





Bei der ersten Abstimmung hat Der Fänger im Roggen von J. D. Salinger gewonnen.
Dass ich mitlese stand von Anfang an ziemlich fest, egal welches Buch gewinnt, deshalb habe ich mir gleich die englische Version ("The Catcher in the Rye") aus der Uni-Bibliothek (für irgendwas muss sie ja gut sein) besorgt und kann damit gleich loslegen.




Die Diskussionen zur Leserunde finden in den Kommentaren des Ankündigungsposts statt und ich bin schon sehr gespannt, was ich selbst und die anderen Mitleser zum Buch sagen werden.
Ich weiß bisher nicht mal im Ansatz, worum es überhaupt geht, also steige ich völlig unwissend und ohne Erwartungen ein. Hoffentlich gefällt es mir!

Mitmachen könnt ihr, indem ihr dort einfach einen Kommentar hinterlasst. Wäre super, wenn wir da einige Leute zusammenkriegen würden. :)

Sonntag, 12. Juni 2016

Juni Leseupdate #1

#1 El Principito
#2 Panic
#3 Sense and Sensibility
#4 Grischa 1
#5 Grischa 2
#6 Grischa 3

Heute habe ich wieder ein bisschen was zu berichten und nicht nur angefangene Bücher, sondern auch ein beendetes. Ersteres habe ich allerdings auch nicht zu wenige. :D

Panic habe ich beendet. Das Buch ist spannend und interessant, aber es störte mich doch, dass die Jugendlichen alle so leichtfertig sind und die Autoritäten nichts auf die Reihe kriegen. Eine Rezension habe ich schon geschrieben, veröffentlicht ist sie allerdings noch nicht. Insgesamt hat es eine mittelmäßige Bewertung bekommen, aber meine Kritik ist diesmal sehr subjektiv und wird sicher nicht jeden stören. Empfehlen kann ich das Buch also trotzdem.

Aktuell lese ich drei Bücher parallel und witzigerweise auch noch jedes in einer anderen Sprache.
Sense and Sensibility von Jane Austen gefällt mir unerwartet gut. Ich hatte zwar nicht erwartet, es schlecht zu finden, aber ich mag den Schreibstil super gerne, weil er schön ist, aber nicht zu kompliziert oder aufgebauscht, sodass man immer noch gut versteht, worum es geht. Es gibt zwar nicht allzu viel Handlung und ich könnte nach fast einem Drittel des Buches noch nicht benennen, worum es eigentlich genau geht, aber das stört mich nicht.

El Principito wird immer leichter, weil ich mich mehr oder weniger an das Lesen auf Spanisch gewöhne. Es ist aber auf jeden Fall gut, dass ich ein Kinderbuch gewählt habe, weil Vokabeln und Satzbau so noch machbar sind. Bei einem normalen Roman wäre ich hoffnungslos verloren und da könnte mich wohl auch meine Wörterbuch-App nicht mehr retten. :D Ich habe jetzt gut 3/4 gelesen und werde in den nächsten Tagen wohl fertig werden. Die Geschichte gefällt mir eigentlich wirklich gut, aber ich bleibe dabei, dass ich es wohl auch noch mal auf deutsch lesen muss, um wirklich alles zu 100% zu verstehen.

Außerdem habe ich mein Reread vom ersten Grischa Band begonnen und bin wieder völlig drin. Ich erinnerte mich nur noch an Bruchstücke der Geschichte, aber mittlerweile bin ich fast in der Mitte des Buches angekommen und weiß überhaupt nicht mehr, was nun noch passieren wird. In solchen Fällen bin ich dann doch ganz dankbar für mein grauenhaftes Gedächtnis. :D
Auf jeden Fall bin ich super gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon unglaublich darauf, die Reihe weiterzulesen.

Das war es für heute. Ich hoffe ja, euch im nächsten Update von mindestens drei beendeten Büchern berichten zu können, aber so wie ich mich kenne, ist das nicht sicher. Es bleibt also spannend! :D

Donnerstag, 9. Juni 2016

Classic Confessions #2 - Alle Schullektüren gelesen?

Hallo!
Wie ihr vielleicht schon über andere Blogs mitbekommen hat, ist Anfang des Monats bei Antonia von Lauter&Leise eine neue Aktion gestartet, in der sich alles um Klassiker dreht. Ein Jahr lang wird nun jede Woche eine Frage rund ums Thema gestellt und wer mag, darf sich gerne anschließen und sie auf seinem Blog beantworten.
Da ich auf die letzte Frage (Was ist für dich ein "Klassiker"?) keine gute Antwort hatte, sondern mich lieber darauf beschränkt habe, die individuellen Definitionen der anderen zu lesen, steige ich diese Woche nun verspätet ein. Ich weiß noch nicht, ob ich jetzt regelmäßig jedes Mal dabei bin, aber ich werde mir Mühe geben, wenn die Fragen passen. Da man immer 7 Tage für die Beantwortung hat, fliege ich zum Glück auch nicht sofort wegen Unpünktlichkeit raus. :D


Los geht's! Die aktuelle Frage lautet:

Habt ihr alle Klassiker, die ihr in der Schule lesen solltet, auch gelesen und welche habt ihr gelesen?


Puh, da muss ich erst mal eine mentale Reise in die Vergangenheit und eine physische Reise zu meinem Bücherregal machen, kann aber trotzdem nicht versprechen, dass meine Liste vollständig wird.
Kabale & Liebe, Iphigenie auf Tauris, Die Physiker, Der Prozess, Wilhelm Tell, Andorra, Tauben im Gras, Hiob, Krabat.
Das sind die, die ich spontan zusammentragen konnte. Daneben gibt es natürlich auch noch andere Bücher, die wir lesen mussten, aber die würde ich wohl nicht als Klassiker zählen, weshalb sie in diesem Post nichts zu suchen haben.

Zuerst einmal: Ja, ich habe alle Bücher gelesen. Teilweise nicht ganz pünktlich vor der Deadline, aber schlussendlich habe ich jede Lektüre mindestens einmal komplett gelesen. Das war nicht immer eine Freude, aber ich hasse nichts mehr, als im Unterricht zu sitzen und nicht zu wissen, worüber gerade gesprochen wird.

Dabei gab es natürlich wie immer Bücher, die mehr und welche, die weniger gefallen haben. Mit Wilhelm Tell, Andorra und Tauben im Gras konnte ich beispielsweise leider so gar nichts anfangen und habe mich durch jede Seite gequält. Bei den ersten beiden Beispielen weiß ich auch schon gar nicht mehr, worum es überhaupt ging. Da überlege ich noch, ob ich den Büchern irgendwann noch mal eine Chance geben oder meine Zeit lieber etwas anderem widmen sollte.
 Der Prozess war super anstrengend und verwirrend, aber im Endeffekt ist Kafka doch irgendwie interessant.
Iphigenie auf Tauris und Hiob waren halbwegs okay, aber ich würde um ehrlich zu sein auch nicht sagen, dass ich sie wirklich gerne mochte.
Dagegen fand ich Krabat damals ganz gut, als ich es in der 5. Klasse (?) lesen musste, auch wenn ich es etwas seltsam fand.
Kabale & Liebe war dann wirklich ganz unterhaltsam und es hat mir auch richtig Spaß gemacht, es im Unterricht zu analysieren und Die Physiker fand ich sogar richtig gut. Das Buch enthält so viele Vorausdeutungen auf das Ende, die man nicht sieht, wenn man es noch nicht kennt, aber als mir das nachher klar wurde, habe ich das Buch gleich noch mal gelesen und fand es absolut klasse, die vielen neuen Dinge zu entdecken. Manchmal lohnt es sich eben doch, noch mal mit neuem Wissen an etwas heranzugehen und es auf eine ganze neue Art zu sehen. Außerdem war es witzig, wenn ich mich richtig erinnere und ich würde es auf jeden Fall empfehlen.

Wie sieht es bei euch aus? Durchgequält, davor gedrückt oder sogar gemocht?

Mittwoch, 8. Juni 2016

Gemeinsam Lesen #36



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese momentan Panic von Lauren Oliver und bin auf Seite 252 von 408.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Dodge heard voices in the living room as soon as he opened the door and immediately regretted coming home directly."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Mir gefällt das Buch bisher ganz gut, auch wenn ich nicht völlig überzeugt bin. Panic ist ein unglaublich gefährliches Spiel und dass jemand so dumm und grausam sein kann, sich diese Aufgaben auszudenken, will sich mir nicht ganz erschließen. Ich hoffe sehr, dass am Ende rauskommt, was dahintersteckt. Aber auch die Charaktere sind selten dämlich, da sie völlig bewusst ihr Leben riskieren. Das Motiv einer Protagonistin kann ich noch halbwegs nachvollziehen, aber die der anderen sind es ja wohl wirklich nicht wert, dafür womöglich zu sterben.
Dass niemand in diesem Buch gesunden Menschenverstand hat, stört mich also sehr, aber ich komme noch damit zurecht, weil ich einfach zu neugierig bin, wie es weitergehen wird.

4. Ist der aktuelle Schauplatz in deinem Buch ein Ort, an dem du mal Urlaub machen wollen würdest?
Kann ich nicht genau sagen. Es spielt in einer Kleinstadt, die zwar an sich nicht gerade verlockend ist, zumal es dauernd regnet, aber andererseits ist diese in Amerika und das wäre sicher mal eine Reise wert. Dabei würde ich mir dann allerdings eher eine Metropole aussuchen, nicht einen Ort, in dem nichts los ist - außer diesem gefährlichen Spiel, mit dem ich nichts zu tun haben wollen würde.

Sonntag, 5. Juni 2016

Juni Leseplanung

#1 El Principito
#2 Panic
#3 Sense and Sensibility
#4 Grischa 1
#5 Grischa 2
#6 Grischa 3

Erst wusste ich nicht ganz, was ich diesen Monat so lesen soll, aber jetzt könnte ich die Liste locker noch eine Weile weiterführen. Ich belasse es aber erst mal dabei.

El Principito ist ein Projekt, was ich aus unerfindlichen Gründen immer vor mir herschiebe und Ausreden suche, aber damit soll jetzt Schluss sein und ich möchte es auf jeden Fall durchziehen. Viele Seiten hat das Buch nun wirklich nicht.

Panic ist aktuell mein Buch für unterwegs und ich habe bisher etwa 25% gelesen. Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll, weil es mir etwas unrealistisch erscheint, dass alle einfach akzeptieren, dass es dieses Spiel gibt, bei dem ja nun wirklich jeder Teilnehmer regelmäßig sein Leben riskiert. Gerade Eltern oder Autoritäten sollten da doch wohl versuchen, irgendwas einzuschränken und dass niemand etwas davon mitbekommt, kann mir auch niemand erzählen. Naja, mal schauen wie sich das noch entwickelt.

In der letzten Montagsfrage habe ich schon angekündigt, dass ich endlich ein Buch von Jane Austen lesen möchte und da werde ich einfach mal mit Sense and Sensibility anfangen, weil das der erste Roman in meinem Sammel-Ebook ist. :D Ich weiß bei keinem der Bücher der Autorin so recht, worum es geht, deshalb ist es eigentlich egal, mit welchem ich anfange. Ich bin auf jeden Fall gespannt und hoffe sehr, dass es mir gefallen wird!

Dann steht für mich ganz fest die Grischa-Trilogie auf dem Plan. Band 1 habe ich direkt zum Erscheinungstermin gelesen, Band 2 wartet nun seit einiger Zeit auf dem SuB und Band 3 habe ich jetzt günstig als Ebook bekommen - eigentlich hält mich also nichts mehr davon ab, die Reihe endlich zu beenden. Band 1 hatte ich damals innerhalb von einem Tag verschlungen und ich hoffe, dass es mir diesmal auch wieder so gehen wird und die anderen Bände da mithalten können. Ich freue mich drauf!

Donnerstag, 2. Juni 2016

Monatsrückblick 05/16


Gelesene Bücher: 7
Clockwork Prince (Cassandra Clare) [4,5/5]
Die Selbstvergessenen (Anna Palm) [4/5] (Rezension folgt)
City of Fallen Angels (Cassandra Clare) [3/5]
[HB] Der Rosie-Effekt (Graeme Simsion) [2,5/5]
[e] Glasgow Rain (Martina Riemer) [3/5]
[e] Lass uns fliegen (Katrin Bongard) [4,5/5]
A Clash of Kings (George R.R. Martin) [4/5]

Gelesene Seiten: 2685 (ohne Hörbücher)
pro Tag: 87
aktueller SuB: 175

Neue Bücher: 3
Du und ich? Ohne mich! (Kristi Cook)
Welcome to Night Vale (Joseph Fink & Jeffrey Cranor)
Friedhof der Kuscheltiere (Stephen King)

Fazit:
Ich habe endlich A Clash of Kings beendet und nachdem ich schon fast drei Monate dran war, habe ich gestern 170 Seiten an einem Tag geschafft und das lag nicht zuletzt daran, dass ich dank der Bahn 3 1/2 Stunden zur Uni gebraucht habe. Ich werde auch bald möglichst mit Band 3 beginnen und diesmal hoffentlich nicht so lange brauchen. Ich möchte eeendlich mit der Serie anfangen können! :D
Ansonsten habe ich auch fast meine komplette Leseliste geschafft und damit bin ich zufrieden. Es hätte mehr sein können, aber das kann es ja immer und da mache ich mir auch keinen Stress. Ich habe größtenteils tolle Bücher gelesen und was will man mehr? Ich bin in einigen Reihen voran gekommen und ansonsten waren es Einzelbände, also Projekt "Reihen vervollständigen" läuft auch.
Die Neuzugänge sind nicht ganz so beeindruckend wenige wie letzten Monat, halten sich aber sehr im Rahmen, sind also auch kein Problem. Ich bin schon super gespannt auf die Bücher und freue mich drauf!